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Standpunkte
Mein Kernanliegen
Mit voller Kraft für die St. Galler Bevölkerung
Sollte ich als St. Galler Ständerat gewählt werden, so werde ich unsere Ostschweizer Mentalität in die kleine Kammer nach Bern tragen. Ich bin ein Föderalist und wehre mich gegen den sich zunehmend ausbreitenden Zentralstaat. Ich stehe für Zurückhaltung und Bescheidenheit bei Staatsausgaben, für ordnungspolitische Grundsätze in der Sozial- und Wirtschaftspolitik, für weniger staatliche Bevormundungen und möglichst viel individuelle Freiheit.
Es ist absehbar. In der kommenden Legislatur wird der Druck vom Ausland auf die Schweiz noch zunehmen. Aber auch im Innern ist der Drang vieler Schweizer Politiker Richtung EU ungebrochen. 55 gewählte Parlamentarier haben vor den letzten Wahlen feierlich gelobt, dass sie „die Interessen der Schweizerinnen und Schweizer, die eine EU-Mitgliedschaft befürworten vertreten“ sowie „den Prozess mitzugestalten, der zu einer EU-Mitgliedschaft der Schweiz führt.“ Unter den begeisterten Euro-Turbos befand sich auch der St. Galler Ständerat Eugen David.
Es ist im weiteren absehbar, dass der Staat weiter und unverantwortlich ausgebaut wird. Im Kanton St. Gallen führt diese Mentalität unter der Federführung von SP-Regierungsrätin Hilber mit ihrem unheimlichen Drang nach Verwirklichung immer neuer und teurer Kulturbauten schnurstracks in Steuererhöhungen. Die Regierung plant höhere Steuern für alle und dies bereits auf nächstes Jahr. Wieso sträubt sich die sogenannt mehrheitlich bürgerliche Regierung nicht dagegen? Wo bleiben beispielsweise die freisinnigen Regierungsräte Karin Keller-Sutter und Willi Haag?
Es braucht wieder mehr ordnungspolitisch verlässliche Kräfte, die als Korrektiv wirken und Fehlentwicklungen mit aller Konsequenz bekämpfen. Steuererhöhungen als Folge überbordender Ausgabenpolitik lehne ich ab. Das Geld muss in den Taschen der Leute bleiben. Daher bin ich für eine befristete Senkung der Mehrwertsteuer infolge des überbewerteten Schweizer Frankens. Auch braucht es jetzt ein umfassendes Revitalisierungsprogramm für die Schweizerischen Unternehmen. Damit die Arbeitsplätze in der Schweiz gehalten werden können, dürfen die Transport- und Energiekosten nicht durch die Politik immer noch mehr erhöht werden. Die Regulierungswut und bürokratischen Auflagen sind umgehend zu reduzieren.
In Bern möchte ich für all jene St. Gallerinnen und St. Galler dienen, die jeden Morgen aufstehen, sich in Familie, Arbeit und Gesellschaft einbringen und damit ihren Beitrag für eine prosperierende Schweiz leisten. Wer arbeitet und leistet, soll auch belohnt werden und am Wohlstand teilhaben können. Wer jung ist, konsumiert und investiert soll nicht vom Staat behindert und bevormundet werden. Wer älter ist und ein Leben lang seinen Beitrag für unser Land geleistest hat, soll seinen wohlverdienten Lebensabend gesichert und mit Lebensfreude begehen können.

